Wenn Sie in den kommenden Wochen auf den Kanarischen Inseln Urlaub machen möchten, finden Sie hier wichtige Informationen

WHO - Coronavirus-weltweit - Auswärtiges Amt - Reiseinformationen


Coronavirus / Covid-19: Reisewarnung für Staaten außerhalb der EU/Schengen-Gebiet

Aufgrund der von China ausgehenden Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, muss auch in Spanien sowohl mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender wie auch importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Ausgenommen sind die meisten Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien. Einzelheiten finden Sie hier. Covid-19: Reisewarnung

Spanien: Reise- und Sicherheitshinweise (COVID-19-bedingte Teilreisewarnung)

Stand - 13.03.2021 (Unverändert gültig seit: 12.03.2021): Letzte Änderungen: Aktuelles (regionale Reisewarnung, Epidemiologische Lage, Beschränkungen im Land )

Spanien ist von COVID-19 stark betroffen, jedoch sind die Infektionszahlen zuletzt gesunken. Dabei ist das Infektionsgeschehen regional unterschiedlich. In den autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Kantabrien, Kastilien-Léon, Katalonien, Galicien, Madrid, Navarra, dem Baskenland, in den Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf den Kanarischen Inseln liegt bzw. lag bis vor kurzem die Zahl der Neuinfektionen noch über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner pro sieben Tage, weshalb diese Regionen weiterhin als Risikogebiete eingestuft sind.

(Beschränkungen im Land, Besonderheiten auf den Inseln) 

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten dabei wieder länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise einschließlich der autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln.


COVID-19 Echtzeit-Tracking 

sowie Krankenhauskapazitäten auf den Kanarischen Inseln

Informieren Sie sich zu den aktuellen Maßnahmen in Spanien auf der Homepage des spanischen Gesundheitsministerium sowie der jeweiligen Autonomen Gemeinschaft und folgen Sie den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden.



Coronavirus-Monitor 




Das Gesundheitsministerium der Kanaren hat am Donnerstag dem 18. März 2021 nach Analyse der Entwicklung der epidemiologischen Indikatoren der beiden Hauptinseln Teneriffa und Gran Canaria vereinbart, die Insel Gran Canaria und Teneriffa auf Alarmstufe3 anzuheben. Ab Montag dem 22. März 2021 gilt Arlarmstufe 3 für Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura.

Kanaren | Gran Canaria | Der BOC (Boletín Oficial de Canarias) zeigt die genauen Regeln für Einreisende auf die Kanaren und Gran Canaria auf. Ab 23. November 2020 müssen Einreisende aus Risikogebieten einen negativen PCR-Test vorlegen!

Welche Reisenden sind betroffen? Was ist ein Risikogebiet?

Es gibt zwei Kriterien, um zu wissen, welche Gebiete oder Länder als Risikozonen gelten. Bei den EU-Staaten und dem Schengenraum gilt die EU-Empfehlung 2020/1475 vom 13. Oktober, die darin genannten Kriterien werden herangezogen. 

Alle Passagiere aus Staaten deren Markierung in Rot oder Grau bei der EU vorliegt, müssen diesen Test durchführen. Die Corona-Ampel der ECDC wird einmal wöchentlich aktualisiert, und ist HIER zu finden. Mit Stand heute sind fast alle EU-Staaten davon betroffen.

Für nicht EU-Staaten ist die „Basisreferenz“ der Inzidenz wert der letzten 14 Tage. Sollte dieser über 150 pro 100.000 Einwohner liegen ist dieser Test vorzulegen.

Reisebüros, Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und Schiffsgesellschaften sind dazu verpflichtet die Kunden über diese aktuelle Gesetzeslage zu informieren.

Ein negativer Test ist aber keine 100 % Garantie

Selbst wenn man einen negativen Test vorlegen kann, ist dies keine Garantie für eine problemlose Einreise. Die Gesundheitsbehörden werden weiterhin die Überwachung an den Flughäfen und Häfen mit Wärmebildkameras etc. Durchführen. Wenn es dort zu Auffälligkeiten kommt, kann ein weiterer Test angeordnet werden. Sollte dieser positiv ausfallen wird eine entsprechende Quarantäne vor Ort angeordnet.

Ebenfalls ist es möglich, dass ein solcher Test angeordnet werden kann, sollte man ohne negativen Test einreisen wollen oder dieser nicht den Kriterien entsprechen. Bei Nichteinhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben kann die Mindeststrafe bei bis zu 3.000 Euro liegen.

Die genauen Regeln für Einreisende auf die Kanaren und Gran Canaria

  • Um Zugang zu touristischen Unterkünften auf den Kanarischen Inseln zu erhalten, müssen touristische Nutzer über sechs Jahre, die nicht aus dem Gebiet der autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln stammen, einen negativen Coronatest vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden vor Ankunft in der Unterkunft sein darf. Der Test darf einer von den Gesundheitsbehörden der Kanaren akzeptierten Tests sein (PCRtests) (oder jetzt auch den neuen 'TMA Test").
  • Urlauber müssen schon während der Buchung über diesen Vorgaben informiert werden.
  • Residenten auf den Kanaren müssen keinen Test vorlegen, sofern diese versichern, dass diese keine Symptome und keine Auslandsreisen innerhalb der letzten 15 Tage hatten. Dies gilt auch für Urlauber, die beispielsweise länger als 15 Tage auf den Inseln sind und durch z.B. “Inselhopping” die Unterkünfte wechseln, wobei diese den alten Test und eine Nachweise der bisherigen Zeit auf den Kanaren vorlegen müssen.
  • Die Punkte 1 bis 3 können jederzeit aufgrund der Entwicklung der Pandemie angepasst werden.
  • Urlauber müssen während der Buchung diesen Bedingungen zustimmen.
  • Unterkünfte müssen den Zugang verweigern, sollte ein Urlauber diese Vorgaben nicht erfüllen. Wenn ein Urlauber ohne Test anreist, muss dieser vor Zugang zur Unterkunft vor Ort einen Test machen. Als Ausnahme gilt eine Anreisezeit, in der keine Labore geöffnet haben. Dann muss der Urlauber in der Unterkunft in Quarantäne, bis er einen Test machen kann. Er darf das Zimmer nur zu diesem Zweck verlassen.
  • Alle Touristenunterkünfte müssen an ihrer Rezeption mindestens in fünf Gemeinschaftssprachen indikative und informative Plakate zu den in diesem Artikel genannten Zugangsbedingungen anbringen.
  • Urlauber können die Tests Digital oder in Papierform vorlegen, darin enthalten sein muss: Datum und Uhrzeit des Tests sowie die Identität des Urlaubers und die Daten des Labors, das für den test verantwortlich war sowie das negative Ergebnis.
  • Urlauber können frühestens 48 Stunden vor Abreise einen weiteren Coronatest machen, sofern dies für die Rückkehr in die Heimatländer erforderlich ist. Unterkünfte sind verpflichtet den Urlauber über mögliche Testorte zu informieren.
  • Alle Unterkünfte müssen die Tests zusammen mit den Meldedaten der Kunden abspeichern und sind verpflichtet diese den Gesundheitsbehörden auf Verlangen auszuhändigen.
  • Während des Buchungsvorganges müssen Touristen darüber informiert werden, dass diese die Warn-App “Radar COVID” wären des Aufenthaltes auf den Kanaren installiert haben müssen und diese auch bis 15 Tage nach der Rückkehr installiert bleiben muss. Auch dazu muss in 5 Sprachen an der Rezeption informiert werden!
  • Die spanische Corona-Warn-App Radar COVID wurde verbessert. Dies bedeutet dass mit der neusten Version die spanische Warn-App mit den APPS der Länder Deutschland, Italien, Irland, Serbien und Lettland  kompatibel ist. Das bedeutet wenn man in Spanien unterwegs ist, als Deutscher Urlauber muss man keine spanische App verwenden und umgekehrt, die Daten werden ausgetauscht, sodass die Warnung auch Grenzübergreifend funktioniert.
  • Die Bedingungen für den Zugang zu Touristenunterkünften auf den Kanarischen Inseln während der in diesem Artikel geregelten COVID-19-Pandemie bleiben in Kraft, bis die zuständige Gesundheitsbehörde der Regierung der Kanarischen Inseln diese für unnötig erklären und / oder durch andere Arten von Bestimmungen ersetzen.
Übergangsregelung:
Alle Maßnahmen treten binnen 10 Werktagen (Habíles) nach Veröffentlichung dieses BOC in Kraft! Die Übergangsregelung endet am 14. November 2020! Eine Änderung ist jeder Zeit möglich. 
Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um problemlos von Deutschland nach Gran Canaria einreisen zu können?
 
1. RT-PCR Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf und folgende Bedingungen erfüllen muss: (oder jetzt auch den neuen 'TMA Test").
 
- Ausgestellt in spanisch oder englisch
 
 - In Papierform oder digital
 
- Vollständiger Name des Reisenden (wie im Pass/Ausweis)
 
- Reisepass- oder Ausweisnummer
 
- Testdatum und Uhrzeit
 
- Testart
 
- Name und Anschrift des Labors wo der Test durchgeführt wurde

Möglichkeiten:
Die Firma CENTOGENE betreibt an den Flughäfen Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt eigene Testcenter, die diese Anforderungen erfüllen.
 
 
Alternativ verweise ich auch auf diese Liste: https://www.holaislascanarias.com/.../Labs_Covid_Europa...
 
Kann dieser Test nicht vorgelegt werden, droht ein Bußgeld bis 6000 € !
 
2. Einreiseformular ausfüllen
- Daraus wird ein QR Code generiert, der bei Einreise vorgelegt werden muss
- Registrierung frühestens 48 Stunden vor Abflug möglich
- In Papierform ausgedruckt oder auf der App
- Jede Person benötigt ein eigenes Formular
 
Für die Einreise aus dem spanischen Festland oder einer anderen Kanarischen Inseln muss das Formular nicht ausgefüllt werden.
 
Link zum Formular: https://www.spth.gob.es/
 
3. Covid-Warnapp Radar Covid
- Sofern ein Mobiltelefon vorhanden ist, ist es obligatorisch, die App Radar Covid runterzuladen, welche 15 Tage nach Rückkehr von den Inseln, noch auf dem Telefon verbleiben muss.
 
Kompatibilität mit der Deutschen Coronawarn-App:
Es funktioniert immer nur eine App. Die andere App muss deaktiviert werden und die „alten“ Bewegungsdaten werden gelöscht.
 
 
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Das sind die neuen Einschränkungen der Alarmstufe 3 für Gran Cañaria, laut der Ankündigungen der kanarischen Regierung, welche ab Montag dem 22. März 2021 gültig sind. 
 
Bei Stufe 3 (ROT) gelten folgende Einschränkungen:
Beschränkungen bei Ein- und Ausreise: Auf die Insel werden Reisen hinein und hinaus eingeschränkt und sind nur noch aus wichtigen Gründen erlaubt. DIES GILT NUR FÜR INSELBEWOHNER der Kanaren, Touristen sind davon ausgenommen!

– Es gibt eine Ausgangssperre ab 22 Uhr bis 6 Uhr am Morgen. Nur aus wichtigen Gründen (Arbeit etc.) dürfen sich Menschen dann noch außerhalb der eigenen Wohnung aufhalten.

– Die maximale Personenzahl, die sich Treffen darf, sowohl in der Öffentlichkeit als auch im Privatbereich wird auf 4 Personen festgelegt. Die einzige Ausnahme ist, wenn ein Haushalt mehr als 4 Personen beinhaltet. Sobald aber Personen hinzukommen, die nicht unter dem gleichen Dach leben, gilt immer die Beschränkung von 4 Personen.

– Die Gastronomie muss um 22 Uhr geschlossen sein. Service ist in Innenräumen nicht erlaubt. Aktivitäten, die ggf. dazu führen könnten, dass Menschen die Maßnahmen nicht einhalten (Livemusik, Karaoke, Animation etc.) sind verboten.

– Limit im öffentlichen gemeinsam genutzten Raum im Arbeitsumfeld 33 %

Sport in Innenräumen ist verboten. Sport im Freien ist nur als Kleinstgruppe von bis zu 4 Personen erlaubt. Der Mindestabstand von 2 Metern muss jederzeit eingehalten werden. Mannschaftssport ist ebenfalls möglich, aber schwer eingeschränkt auch im Amateurbereich, sofern kein Körperkontakt entstehen kann. KEINE ZUSCHAUER ZUGELASSEN! Nur bei Kinderveranstaltungen mit vorheriger Genehmigung und maximal 15 % Belegung.

– In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gilt ein Besuchsverbot. Mit minimalen Ausnahmen bei Minderjährigen, schwangeren Frauen und für Patienten im Endstadium, es bleibt aber immer eine Abwägung des Arztes. Einwohner aus Altenheimen dürfen die Zentren nicht verlassen. Bewohner, die bereits infiziert waren, sind von der Regelung ausgenommen.

– Die Kapazität des öffentlichen Verkehrs wird auf 50 % reduziert. Die Überwachung dieser Maßnahme wird in Stoßzeiten erhöht, um Menschenmassen zu vermeiden. Es wird empfohlen unnötige Fahrten zu vermeiden und die Fahrpläne mit einer höheren Taktung zu versehen.

Corona Notfall Hotline auf den Kanaren: +34 900 112 061 Stand: 02.12.2020



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